Checkliste: Was du vor dem Azubi-Start erledigen solltest

Wenn deine Ausbildung in Bramsche startet, hast du viel um die Ohren. Neue Kollegen, neue Themen, Berufsschule und so weiter. Da hast du sicher wenig Lust und Zeit noch Organisatorisches zu erledigen. Deshalb hier unsere Checkliste, was du schon vor dem Ausbildungsstart machen kannst.

1. Du brauchst ein eigenes Konto

Dein Ausbildungsbetrieb muss dir dein Gehalt überweisen – logisch. Also benötigst du ein Girokonto. Wenn du noch kein eigenes hast, vergleiche zusammen mit deinen Eltern die Angebote verschiedener Banken. Tipp: Viele Banken bieten für Auszubildende Kontomodelle an, die keine monatliche Gebühr kosten.

2. Einmal zum Arzt und ein Führungszeugnis anfordern

Wenn du noch keine 18 Jahre alt bist, musst du dich vor Ausbildungsbeginn ärztlich untersuchen lassen. Den Arzt kannst du dir selbst aussuchen. Er überprüft, ob du körperlich für deinen Beruf geeignet bist. Hast du zum Beispiel Probleme mit dem Rücken, solltest du nicht unbedingt Maurer werden. Der Arzt stellt dir am Ende eine Bescheinigung aus, die du deinem zukünftigen Arbeitgeber vorlegst. Ein sogenanntes Gesundheitszeugnis benötigst du, wenn in deinem Ausbildungsberuf mit Lebensmitteln gearbeitet wird. Du erhältst diese Bescheinigung, nachdem du dich über das Thema Infektionsschutz hast aufklären lassen. Manche Ausbildungsbetriebe verlangen sogar ein polizeiliches Führungszeugnis. Das bekommst du beim Bürgerservice der Stadt Bramsche.

3. Du musst dich selbst krankenversichern

Bisher warst du über deine Eltern familienversichert, doch mit Beginn der Ausbildung ändert sich das: Du musst dich selbst krankenversichern. Mach dich also rechtzeitig schlau, welche Krankenkasse für dich am ehesten infrage kommt. Manche Krankenkassen sind etwas günstiger als andere, aber riesige Unterschiede beim Beitragssatz gibt es nicht. Viele Krankenkassen bieten dafür Zusatzleistungen für Azubis an, beispielsweise einen Zuschuss fürs Fitness-Studios. Berücksichtige bei deiner Wahl solche Vorteile.

4. Ausbildungsförderung: Steht dir mehr Geld zu?

Du musst für deine Ausbildung bei deinen Eltern ausziehen und ein eigenes Zimmer oder eine eigene Wohnung anmieten? In diesem Fall könntest du Anspruch auf staatliche Unterstützung haben, in Form von BAB, BAföG oder Wohngeld. Mach dich schlau beim Landkreis Osnabrück und stelle am besten schon vor dem Ausbildungsbeginn einen Antrag.

5. Dein Arbeitgeber braucht deine Sozialversicherungsnummer

Dein Ausbildungsbetrieb braucht Deine Sozialversicherungsnummer zur Lohnabrechnung, schließlich muss er für dich Beiträge zur Renten- und Sozialversicherung abführen. Die Nummer besteht aus Ziffern und Buchstaben. Falls du schon einmal irgendwo ein Arbeitsverhältnis hattest, findest du die Sozialversicherungsnummer in deinen Unterlagen. Wenn nicht, kümmert sich dein Ausbildungsbetrieb darum. Dafür musst du allerdings deine Krankenkasse nennen.

6. Steueridentifikationsnummer: Hast du bereits, musst du nur wiederfinden

Steuern zu bezahlen, gehört zum Arbeitsleben. Dafür braucht dein Ausbildungsbetrieb die Steueridentifikationsnummer. Diese Nummer vergibt der Staat schon kurz nach der Geburt. Falls du deine Steueridentifikationsnummer nicht in deinen Unterlagen findest, kannst du sie dir vom Bundeszentralamt für Steuern zuschicken lassen. Klicke dafür auf diesen Link und mache die geforderten Angaben. Einige Wochen später erhältst du deine Steueridentifikationsnummer per Post. Außerdem musst du deinem Betrieb deine Steuerklasse, dein Geburtsdatum und die Religionszugehörigkeit mitteilen. In aller Regel sind Auszubildende in der Steuerklasse I.